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Sensibler Blick hinter die Schicksale von Verkehrsunfällen

„Die Unfallakte“ bei „auto mobil“ leistet Beitrag zur Unfallprävention

Wer als Außenstehender versucht, hinter die Kulissen eines schweren Verkehrsunfalls zu schauen, ist oft überfordert, die Konsequenzen für die Betroffenen tatsächlich zu erkennen. Wie aber werden Beteiligte und Angehörige damit fertig? Was unternehmen Polizei und Sachverständige, um die Unfallursache eindeutig zu ermitteln? Und wie hätte der Unfall vielleicht verhindert werden können? Fragen über Fragen, die im Mittelpunkt einer Beitragsreihe bei „auto mobil“ auf VOX stehen. Unter dem Titel „Die Unfallakte“ analysiert das sonntägliche Magazin (rund eine Million Zuschauer, Marktanteil bis zu zehn Prozent) regelmäßig schwere Verkehrsunfälle und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Unfallprävention.

Bestenfalls ein leichter Schauer

„Schwerer Verkehrunfall fordert einen Toten und mehrere Verletzte“. Regelmäßig sorgen solche Zeitungsmeldungen für Schlagzeilen. Sie führen im Alltag aber auch dazu, dass den Lesern bestenfalls ein leichter Schauer über den Rücken fährt. Die schicksalhaften Folgen eines Unfalls hingegen sind nur wenigen Menschen bekannt. Und das, obwohl nahezu jeder tagtäglich Opfer werden kann. Deshalb will „auto mobil" aufzeigen, wie ein Unfall binnen weniger Sekunden das ganze Leben verändern kann und welche gravierenden Folgen sich daraus ergeben. „Die Unfallakte“ knüpft an den Erfolg der Serien „Die Autobahnpolizei“ und „Die Kreispolizeibehörde“ an. Beide Beitragsreihen werden ebenfalls bei „auto mobil" auf VOX ausgestrahlt und entstehen in enger Zusammenarbeit mit nordrhein-westfälischen Polizeibehörden.

Sensibilität und Fingerspitzengefühl

„Die Unfallakte“ ist ein Projekt, das äußerste Sensibilität und extremes Fingerspitzengefühl verlangt. Deshalb werden die Kontakte zu Betroffenen oft in enger Zusammenarbeit mit Polizeibehörden hergestellt. Garantiert wird im Vorfeld auch ein persönliches Gespräch mit den Betroffenen. „auto mobil" will wissen, wie diese Menschen leben, wie sie den Unfall verkraftet haben und ob sie wirklich dazu in der Lage sind, ein Interview zu geben. Diesen Verhaltenskodex hat sich der Autor der Beitragsreihe selbst auferlegt. Und es sind eigene Erfahrungen, die ihn dazu veranlasst haben. Hintergrund ist ein schweres Hubschrauberunglück vor nunmehr zehn Jahren, bei dem er selbst vier Mitarbeiter und Freunde verloren hat.

Dreharbeiten in ganz Deutschland

Beispiele aus der Arbeit sind eine Aufarbeitung des schweren Tanklastzugunfalls auf der Wiehltalbrücke bei Köln oder das Unfallschicksal eines 14-jährigen aus Bottrop, der ohne Helm mit dem Fahrrad verunglückt ist. Gezeigt wurde auch, wie verhängnisvoll es sein kann, in der Dunkelheit auf ein schlecht beleuchtetes landwirtschaftliches Fahrzeug zu treffen. Bei einem solchen Unfall hat eine Familie aus Bielefeld ihren vierjährigen Sohn verloren. Aufgearbeitet wurde ebenfalls ein schwerer Verkehrsunfall auf Rügen, bei dem vier 18-jährige unschuldig ums Leben kamen. In Delmenhorst hat sich VOX für das Schicksal eines 18-jährigen interessiert, der möglicherweise seine 17-jährige Freundin hinters Lenkrad gelassen hat. Als Folge dieses Leichtsinns verbrannten drei Jugendliche im Auto.

Verantwortung gegenüber Hinterbliebenen

Oberste Priorität bei der Umsetzung der Filmbeiträge hat eine ebenso sensible wie verantwortungsvolle Herangehensweise gegenüber Unfallopfern und Hinterbliebenen. Der seriöse Umgang mit den Beteiligten lässt sich auch daran erkennen, dass ganz bewusst auf voyeuristische Elemente verzichtet wird. Ansatz dafür ist die Erkenntnis, dass der Tod eines Menschen etwas sehr, sehr intimes ist. Und jedes Gespräch über einen schweren Unfall den Beteiligten Schmerzen zufügt. Dokumentiert wird dieser Anspruch durch einen entsprechenden Runderlass des Düsseldorfer Innenministeriums. Hierin werden Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen gebeten, die Dreharbeiten zur Serie „Die Unfallakte“ nach Möglichkeit zu unterstützen.

Nachhaltige Zusammenarbeit

Wie bei allen anderen Projekten zum Thema Unfallprävention setzt der Fernsehsender VOX auf eine besonders nachhaltige Zusammenarbeit mit der Polizei. So werden die Beiträge aus der Reihe "Die Unfallakte" im gesamten Land Nordrhein-Westfalen für die Aus- und Weiterbildung von Polizeibeamten eingesetzt und leisten wirkungsvolle Unterstützung bei der Arbeit der Verkehrssicherheitsberater in den jeweiligen Zielgruppen. Auch andere Bundesländer sind dem nordrhein-westfälischen Beispiel mittlerweile gefolgt und nutzen die Filmberichte für die Unfallprävention. Ausdruck für die Anerkennung dieser Arbeit ist auch eine enge Kooperation mit der Sachverständigenorganisation DEKRA.

     

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